08.02.2007 | Christian Cahn von Seelen
Standort Deutschland - Eine Renaissance
Jüngst hatte PQ+ Gelegenheit, vor den Unternehmer Kommunikationsgruppen von Südwestmetall zu den Perspektiven des Standort Deutschlands vorzutragen. Unter dem Titel „Standort Deutschland – Eine Renaissance“ wurden Perspektiven und Herausforderungen diskutiert.
Ausgehend von den viel diskutierten Studien (Welt, vdi-nachrichten , Spiegel) von Ernst & Young zu den Perspektiven der Automobilindustrie sowie von Mercer Consulting über Globalisierungsstrategien wurde ein optimistisches, aber realistisches Bild für den Standort entworfen. Die Studien warnen zu recht vor einem pauschalen Herunterreden des Standortes, da viele Grundfaktoren wie Qualifizierung oder Infrastruktur immer noch Weltspitze sind. Zudem hat sich für die kritischen Faktoren, zuallererst die Lohnkosten, durch die gestiegene Flexibilisierung und die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre das zweifellos vorhandene Gefälle zu den Niedrig Lohn Standorten verringert.
Damit eröffnet sich realistisch die Perspektive, am Standort Deutschland wettbewerbsfähig produzieren zu können, wenn es uns gelingt, die Produktivität in unseren Unternehmen unter Anwendung intelligenter Methoden und Einbindung der Mitarbeiter überproportional zu erhöhen. Dazu bietet die videobasierte Erfassung und Optimierung von Produktionsprozessen mittels AviX herausragende Möglichkeiten. Sie kann nun mit den neuen leistungsfähigen digitalen Bildbearbeitungssystemen, die für Notebooks allgemein verfügbar geworden sind, in großem Maßstab angewandt werden. Genauso wie keine Buchhaltung heute mehr mit Papier, Bleistift und Taschenrechner arbeitet, wird bald keine Arbeitswirtschaft der Welt mehr mit Papier, Bleistift und Stoppuhr arbeiten.
Das manager magazin spricht schon von der „Rückkehr der Reumütigen“, zumindest in Einzelfällen. Dies ist vielleicht (noch) kein Trend, aber die Grundlagen für eine positive Entwicklung sind, unterstützt durch die konjunkturelle Entwicklung, besser als in vielen Jahren zuvor. Freigesetzte Produktivitätsreserven lassen sich in Zeiten steigender Beschäftigung oft im Unternehmen absorbieren, so dass auch die Gewerkschaften zunehmend bereit sind, Video als Mittel der Produktionsoptimierung zu akzeptieren. An Produktivitätssteigerungen von 20% und mehr durch Fertigungsprozessoptimierung mittels AviX, die alle unsere bisherigen Projekte erbracht haben, können heute weder Geschäftsleitungen noch Betriebsräte in Deutschland mehr vorbeigehen, denen es um den Erhalt und den Ausbau der Arbeitsplätze und damit um das Wohl der Menschen an unserem Standort geht.
Nur so lässt sich die Renaissance des Standorts Deutschland langfristig stabilisieren.
Hier finden Sie unseren Vortrag zum Herunterladen.
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